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Notar in Österreich – Was Sie wissen müssen
Notare in Österreich sind vom Bundesministerium für Justiz bestellte öffentliche Urkundspersonen. Notargebühren sind im Notariatstarif (NTG) geregelt. Die Österreichische Notariatskammer (öNK) ist die Berufsorganisation. Österreich hat ca. 500 Notariate.
Häufige Fragen zu Notar in Österreich
Wann brauche ich zwingend einen Notar in Österreich?
Pflicht-Notariatsakten: Immobilienkaufverträge, GmbH-Gründung und -Änderungen, Schenkungen auf den Todesfall, Erbverträge. Empfehlenswert: Testament, Vorsorgevollmacht, Ehepakte.
Was kostet ein Notariatsakt für einen Immobilienkauf in Österreich?
Notargebühr bei Immobilienkauf (300.000 €): ca. 1.500–2.500 € nach Notariatstarif. Dazu kommen Grunderwerbsteuer (3,5 %) und Grundbucheintragungsgebühr (1,1 %).
Wo finde ich einen Notar in meiner Nähe in Österreich?
Über die Notarsuche der Österreichischen Notariatskammer (notar.at) oder im BizSignal-Verzeichnis. Notariate sind in allen Bezirksstädten vorhanden.
Kann ein österreichischer Notar auch eine Patientenverfügung erstellen?
Ja – Patientenverfügungen können notariell beglaubigt werden. Sie müssen nach 5 Jahren erneuert werden und im Österreichischen Zentralen Vertretungsverzeichnis (ÖZVV) registriert werden, um verbindlich zu sein.
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